Biografie

 

 

Pauline Sabatier beginnt ihre Ausbildung bei der "Maîtrise de l'Opéra de Lyon" und studiert gleichzeitig Klavier und zeitgenössischen Tanz.

 

2002 besucht sie die Klasse von Gary Magby an der Musikhochschule Lausanne und erhält dort 2007 ihr Diplom. Sie bildet sich in Meisterkursen bei Christa Ludwig, Edda Moser, Alain Garichot, Françoise Pollet und Umberto Finazzi weiter. Pauline erhält ein Stipendium der Mosetti und Niccati-de-Luze Stiftungen.

 

Sie wird in der Sommerakademie in Verbier angenommen und arbeitet mit Thomas Quasthoff und Roger Vignoles.

 

2007 wird sie im Opernstudio der "Opéra National du Rhin" aufgenommen, wo sie die Rolle des Lazuli in der Oper Der Stern von Emmanuel Chabrier in Originalsprache übernimmt. Sie hat dort auch die Möglichkeit, sich mit den Rollen der Rosina, Mélisande, Concepcion, Béatrice, Cherubino oder Dorabella auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig wird sie vom "Grand Théâtre de Genève" engagiert, um die Zweite Dame in der Zauberflöte zu interpretieren. Sie singt auch Gontran in Une Éducation Manquée von Emmanuel Chabrier im "Théâtre de Caen" und produziert sich in Konzerten in der Schweiz, der Tschechischen Republik und Kroatien mit dem Ensemble Paul Klee; in Frankreich, Tunesien (Festival von Karthago) und in Spanien (Auditorium National von Madrid).

 

2009 wurde Pauline Sabatier mit dem ADAMI-Preis "Révélation Jeune Artiste Lyrique" ausgezeichnet und 2010 gewinnt sie den 2 Preis des Gesangswettbewerbs in Béziers.

 

Pauline Sabatier ist sowohl für die Oper als auch für Konzerte mit Orchester oder für Oratorien gefragt.

Man kann sie hören in den Partien für Alt im Requiem von Mozart, für Sopran II in der Grossen Messe (Oper Tokyo, Alte Oper Franfurt…), für Alt in der Matthäuspassion, für Sopran II im Magnifikat und in der h-Moll-Messe von J.S. Bach (Philharmonie - Krakau, MC2 - Grenoble, Halle aux Grains - Toulouse…) oder für Mezzo im Requiem von Duruflé (Victoria Hall - Genf)

 

Auf der Bühne verkörpert sie die Rollen der La Comtesse Ceprano aus Rigoletto von Verdi (Oper Lausanne), Myrtale aus Thaïs von Massenet (Oper Tours), la Confidente aus Elektra von Strauss und Cherubino aus Figaros Hochzeit von Mozart (Opéra National de Montpellier), Rolle Nr.2 aus Transformations von Conrad Susa (Oper Lausanne), Lisetta aus Die Welt auf dem Monde (in italienischer Sprache) von Haydn (Theater Mouffetard), Marianne aus Die verwandelte Katze von Offenbach (Auditorium du Musée d’Orsay), Foreign Singer / Hat Lady aus Postcard from Morocco von Dominick Argento (Oper Lausanne), Lazuli aus Der Stern von Emmanuel Chabrier in Originalsprache (Oper Limoges), Marc aus Le Martyre de Saint Sébastien von Debussy (Cité de la Musique, Bozar-Brüssel, Arsenal Metz), Flora aus La Traviata von Verdi (Oper Tours).

 

Nicht zuletzt hat Pauline Sabatier unter der Leitung von Marc Minkowski, Michel Tabachnik, Paolo Arrivabeni, Gabrielle Ferro, Kaspar Zehnder, Jean-Yves Ossonce, Michael Schønwandt, Benjamin Levy und Emmanuel Joel-Hornak gesungen und hat mit den Regisseuren Elsa Rooke, Arnaud Bernard, Philippe Arlaud, Jean-Philippe Clarac, Olivier Deloeuil, François de Carpentries, Alexandra Lacroix, Nadinne Duffaut, Omar Porras und Jean-Paul Scarpitta gearbeitet.